Geplante Reform der 24-Stunden-Betreuung
Ein aktueller Bericht in der ZIB 13
In der Nachrichtensendung ZIB 13 vom 20.02.2026 wurde über die geplante Reform der 24-Stunden-Betreuung in Österreich berichtet. Im Mittelpunkt steht ein zentrales Problem: Immer weniger Klientinnen und Klienten können sich die Betreuung zu Hause leisten.
Leistbarkeit der 24-Stunden-Betreuung zunehmend gefährdet
Steigende Lebenshaltungskosten, Inflation und laufende Anpassungen bei Honoraren führen dazu, dass die häusliche Pflege und Betreuung für viele Familien finanziell an ihre Grenzen stößt. Dabei ist klar: Eine stationäre Unterbringung im Pflegeheim kostet rund das Vierfache im Vergleich zur Betreuung in den eigenen vier Wänden. Die Betreuung zu Hause ist somit nicht nur menschlich oft die bevorzugte Lösung, sondern auch volkswirtschaftlich deutlich günstiger.
Forderungen im Rahmen der Reform
Im Beitrag der ZIB 13 wurden klare Forderungen formuliert:
Verdoppelung der Förderung in der 24-Stunden-Betreuung
Anhebung der Pensionsobergrenze, um mehr Menschen den Zugang zur Förderung zu ermöglichen
Nachhaltige Absicherung der Finanzierung für betreuungsbedürftige Personen und ihre Angehörigen
Als Organisation für 24-Stunden-Betreuung setzen wir uns für eine leistbare, qualitätsgesicherte Betreuung zu Hause ein. Eine Reform mit höherer Förderung ist aus unserer Sicht dringend notwendig, um Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten.
Wenn Sie Fragen zur Finanzierung, Förderung oder Organisation einer 24-Stunden-Betreuung haben, beraten wir Sie gerne persönlich und unverbindlich.
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Hier finden Sie den vollständigen Beitrag (abrufbar bis 23.03.2026):